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Works in Germany - Arbeiten Im Deutschland In September 2003 he went to Germany and studied German at Goethe Institute in Mannheim. There he participated in some exhibitions and left a set of carvings at Rhein River.
öAll these works in Germany are dedicated to Goethe Institute. Thanks to Dr. Christiane Krämer-Hus-Hus and her family in Mannheim, Jens Dämgen, Ali Räder Maria Medina Pat Röders, Cony Welcker, Günter & Milena Kiptmüller , Massoud Graf-hachempour , Jörg Ahrnt and his family.
“Der Fluss hat immer noch Fisch“ Ahmad Nadalians Arbeiten sind in erster Linie symbolisch und bedienen sich einer Vielfalt von Techniken: behauener Stein, Steininstallationen, Videoinstallationen und Installationen am Fluss Haraz und am Kaspischen Meer im Iran. Außerdem präsentiert er seine Konzeptionen in rituellen Performances, Body Art, Videos, Animationen, Multimedia und Web Art. Nadalian lebt im Frühjahr und Sommer zumeist in Poloor, einem Dorf 65 km nördlich von Teheran. Dort, am Fuße der Bergregion Damavand, befindet sich ein fruchtbares Flusstal, das Fundort für seine Materialien ist. Die Arbeiten mit dem Titel „River Art“ (2001), die bei der diesjährigen Biennale in Venedig gezeigt wurden, sind aus hunderten mit dem Meißel in Felsbrocken eingearbeiteten Fischen komponiert. Sie sind an der Stelle zurückgelassen, an der sie geschaffen wurden. Der Künstler hinterließ seine Telefonnummer und Website-Adresse auf diesen Steinen, hat allerdings bisher nicht die Absicht zu enthüllen, wo genau sie sich befinden. Seine Intention ist es, den Betrachter das Kunstwerk suchen zu lassen und dabei vielleicht etwas Wertvolleres als diese Steine in der Natur entdecken zu lassen. Er sieht sich dann als Partner bei den Entdeckungen des Betrachters. Während der Kindheit Nadalians waren die Flüsse in Poloor noch reich an Fisch. Mit der zunehmenden Wasserverschmutzung und den Zerstörungen durch die moderne Technisierung verschwand der Fisch. Durch seine Steinbearbeitungen will Nadalian zeigen, dass der Fluss noch immer „Fisch hat“, wenn auch nur in imaginärer Form. Der Fisch ist ein Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit. Einige der Fische Nadalians befinden sich unter Wasser, aber die größere Anzahl sind abgebildet auf den Steinen, die in der Mitte des Flusses liegen, ihre Körper nur partiell unter Wasser. Im Frühling befinden sich die Fische oft völlig unter Wasser, während sie im Sommer und Herbst häufig vollständig trocken liegen. Dieser Effekt ist vielleicht symbolisch für die globale Erwärmung, Dürre und Bedrohung des Lebens. Ahmad Nadalian wurde 1963 geboren. Seit 1979 ist er künstlerisch tätig. 1983 nahm er ein Bachelor-Studium der Malerei an der Fakultät für Schöne Künste der Universität Teheran auf, das er 1988 abschloss. Nach privaten Studien in Paris begann er 1991 mit einem Promotionsstudium an der University of Central England (UCE). Sein Forschungsschwerpunkt war der „Einfluss des Mystizismus auf die Kunst“. Nadalian beendete seine Studien 1995 mit der Verleihung des Doktortitels. Er veröffentlichte Artikel über persische Kunst und den Einfluss der europäischen Kunst auf die zeitgenössische Kunst des Iran in verschiedenen Kunstzeitschriften und Magazinen. Seine Zeichnungen, Gemälde, Reliefs und Installationen wurden in bisher 12 Einzel- und mehr als 50 Gruppenausstellungen gezeigt, zuletzt bei der 50. Biennale Venedig im Juni 2003. Zur Zeit hält sich Nadalian mit einem Stipendium des Goethe-Instituts in Mannheim auf und erlernt am Goethe-Institut Mannheim die deutsche Sprache. Eine Reihe von Websites ist veröffentlicht, um in seine Arbeiten einzuführen, aber auch, um als eine zeitgemäße Form der Vermittlung seiner Ideen und seiner Kunst zu dienen: www.riverart.net, www.nadalian.com, www.wwwebart.com
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